Exchange Traded Funds

Das Kürzel ETF steht für Exchange Traded Funds. Gemeint sind damit passive, indexgekoppelte Fonds, daher lautet ein anderer Name für diese Finanzprodukte auch Indexfonds. Ein ETF spiegelt den entsprechenden Index nahezu identisch und ist damit quasi ein Abbild von dessen Wertentwicklung. Bildlich gesprochen: Steigt der Index im Wert, gilt selbiges auch für den ETF. Wenn der Index hingegen Wertverluste verzeichnet, geht auch der Wert des Fonds nach unten.

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    ETF

    Anleger partizipieren durch den Erwerb von ETF-Anteilen also unmittelbar an der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, die durch den betreffenden Index abgebildet wird.

    Bei einem DAX-ETF handelt es sich um einen Fonds, der an den deutschen Leitindex gekoppelt ist. Dieser stellt die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschlands recht gut dar, die sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten insgesamt sehr positiv entwickelt hat – trotz den einigen Erschütterungen, wie sie etwa durch die Wirtschaftskrise 2008 oder die Corona-Pandemie 2020 verursacht wurden.

    Bei Investario.de bekommen Sie Informationen und den Zugang zu zahlreichen ETFs, die sich in der Vergangenheit als sicher erwiesen haben.

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    Warum wird oft auch von einem ETF-Portfolio gesprochen?

    Sobald Sie ETF-Anteile kaufen, sind Ihre eigenen Gewinne und Verluste eng verknüpft mit der Entwicklung der entsprechenden Indizes. Damit haben Sie Chancen und Risiken bereits recht weit gestreut. Sie können diese Streuung aber weiter verbessern, wenn Sie nicht nur auf einen einzelnen ETF setzen, sondern Ihr Kapital auf mehrere Fonds verteilen. Ihr ETF-Portfolio beinhaltet all Ihre Anteile an diesen Fonds.

    Schön ist, dass Sie prinzipiell für den Erwerb Ihrer Fondsanteile weniger Kapital benötigen als beim Kauf einzelner Aktien. Dies gilt gleichermaßen für traditionelle Fonds, bei denen aber ein Ausgabeaufschlag (Agio) sowie weitere Verwaltungskosten zu zahlen sind. Bei ETFs entfällt das Agio komplett. Verwaltungskosten werden zwar trotzdem erhoben, diese sind aber durch das passive Fondsmanagement vergleichsweise niedrig.

    Bei ETFs können Sie mit einer moderaten, aber durchaus spürbaren Rendite rechnen. Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie Ihr ETF-Portfolio breit aufstellen und höhere Beträge investieren.

    Die ETFs, die Sie über investmappe.de finden und in Ihr Portfolio aufnehmen können, sind an verschiedene Indizes an unterschiedlichen Finanzplätzen gebunden. Dabei kann es sich um Aktienindizes handeln, die ETFs können aber auch die Entwicklung von Rohstoffpreisen oder Devisenkursen darstellen.

    Welche Arten von ETFs gibt es eigentlich?

    Wer sich mit der Materie nicht auskennt, kann bei den weltweit verfügbaren ETFs schnell den Überblick verlieren. An einigen Finanzplätzen dieser Welt werden auch ETFs als komplizierte und nicht immer vertrauenswürdige Anlageprodukte gehandelt. Über investmappe.de bekommen Sie diese aber nicht angezeigt. Stattdessen zeigt investmappe.de Ihnen Zugangswege zu renommierten ETFs auf, die sich auch im Laufe der 14jährigen Geschichte von investmappe.de als zuverlässig und wertsteigernd erwiesen haben.Diese ETFs bilden zum Beispiel die folgenden Bereiche ab:

    • Weltwirtschaft (z.B. MSCI World)
    • Schwellenländer (z.B. MSCI Emerging Markets)
    • Börsennotierte Anleihen (Deutschland, Europa oder international)
    • Rohstoffe
    • Blue Chip Aktien (Aktien von Großkonzernen, etwa den Vertretern des DAX 30)
    • Small Caps (Aktien kleinerer Unternehmen)
    • Staatsanleihen (Deutschland, EU / Europa, international)

    Was ist der Unterschied zwischen einem ETF und einem aktiv gemanagten Fonds?

    Ein ETF ist ein passiver Fonds, der sich an einen Index heftet und diesen durch seine eigene Wertentwicklung nahezu deckungsgleich abbildet. Bei einem aktiv gemanagten Fonds hingegen arbeitet ein Fondsmanager daran, stets die (vermeintlich) besten Werte zu ermitteln und in den Fonds aufzunehmen. Daher sind die Aktien und Wertpapiere, die in einem aktiv gemanagten Fonds integriert sind, auch häufig wechselnd. Dies sorgt für höhere Renditechancen, birgt aber auch erhöhte Risiken: Wenn sich zu viele der im aktiven Fonds gelisteten Papiere zu schnell in negative Richtung bewegen, drohen den Anteilseignern hohe Verluste.

    Die Risiken bei ETFs hingegen sind überschaubar, sofern diese nicht an einen generell stark schwankenden Index gebunden sind: Nur im Falle einer übergreifenden Wirtschaftskrise, bei der komplette Indizes betroffen sind, wird auch der Fonds mit nach unten gezogen. Solche Ereignisse sind allerdings äußerst selten. Außerdem hat sich die Wirtschaft auch bei beziehungsweise nach dramatischen Ereignissen wie den Terroranschlägen vom 11. September 2001, der Weltwirtschaftskrise von 2008 oder der Corona-Pandemie als äußerst robust erwiesen. Nach heftigen Kurseinbrüchen standen die Zeichen immer sehr schnell wieder auf Erholung.

    Welche Strategie für die Investition in ETFs ist die beste?

    Es gibt ganz unterschiedliche Strategien, wie Sie Ihr ETF-Portfolio gestalten können. Die wichtigste Faustregel lautet aber: Je älter Sie als Anleger sind, desto weniger sollten Sie bei Ihrer ETF-Strategie auf Risiko setzen. Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie nur ein begrenztes Kapital anlegen können oder wollen. Fast grundsätzlich gilt: Je länger Sie Ihre ETF-Anteile halten, desto höher sind auch Ihre Rendite-Aussichten. Dies gilt für die als schwankungsarm geltenden ETFs, aber auch für Indexfonds, bei denen es im schnelleren Tempo auf und ab geht.
    Ihr ETF-Portfolio, dass Sie sich mithilfe von investmappe.de aufbauen können, sollte am besten breitgefächert sein. Wenn Sie ausschließlich auf ETFs setzen, die zum Beispiel an den deutschen DAX oder den amerikanischen Dow Jones gebunden sind, ist Ihr Risiko äußerst gering. Trotz zwischenzeitlicher Schwankungen, die aufgrund besonderer Ereignisse auch an diesen stabilen Märkten auftreten, zeigen die Indizes in der langfristigen Beobachtung einen deutlichen Aufwärtstrend. Die Renditen dieser ETFs fallen also moderat aus, können aber als äußerst sicher betrachtet werden.
    Bei ETFs, die etwa an den Leitbörsen von Schwellenländern herausgegeben werden, sind hingegen stärkere Schwankungen zu erkennen: Durch schnell ansteigende Kurven der Indizes können auch bei den ETFs rasche Zwischengewinne erzielt werden. Plötzliche Einbrüche der gesamten Indizes sind aber ebenfalls ein immer wieder auftretendes Phänomen.
    In den meisten Fällen wird empfohlen, das ETF-Portfolio möglichst breit aufzustellen, also auf schwankungsarme, wenig risikobehaftete ETFs wie auch auf stärker schwankende Fonds zu setzen. Somit haben Sie Chancen und Risiken auch hier wieder so verteilt, dass Sie Ihr Investment als Ganzes auf einer sehr sicheren Seite wissen, sich aber trotzdem über gute Renditen freuen können.

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