Festgeld

Wie der Name es bereits erkennen lässt, handelt es sich bei Festgeld um eine Geldanlageform, bei der Sie Ihr Kapital für einen festgelegten Zeitraum zu einem fest vereinbarten Zinssatz investieren. Beim Festgeld ist Ihr Kapital also unabhängig von den Schwankungen des Kapitalmarktes.
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    Festgeld

    Wie funktioniert der Antrag für das Festgeld-Konto?

    Beim Festgeld schließen Sie einen Vertrag mit einem Geldinstitut, dem Sie für eine vorher bestimmte Zeit einen Geldbetrag zu einem festen Zinssatz überlassen.
    Die verfügbaren Angebote der Institute können Sie online finden und den Vertrag auch digital abschließen. Um den Vertrag mit dem entsprechenden Geldinstitut rechtswirksam werden zu lassen, müssen Sie sich allerdings identifizieren. Dies funktioniert in den meisten Fällen über das sogenannte Postident-Verfahren. Dafür laden Sie die notwendigen Formulare für den Antrag Ihres Festgeldkontos herunter und drucken diese aus. Anschließend können Sie mit diesen Formularen sowie Ihrem Personalausweiß beziehungsweise Ihrem Reisepass ohne Termin zur nächsten Postfiliale gehen, um dort Ihre Identität zu bestätigen. Dies ist sowohl bei einer „richtigen“ Postfiliale möglich wie auch bei einem Postshop, wie man ihn etwa in Supermärkten oder Kiosken findet. Ein reiner DHL-Paketshop reicht für das Postident-Verfahren allerdings nicht aus.

    Mit der Bestätigung Ihrer Identität können sie anschließend im Antragsprozess für das Festgeldkonto fortfahren. Je nach Kreditinstitut kann dieser Prozess im weiteren Verlauf unterschiedlich sein. Einige Banken bieten alternativ zum Postident-Verfahren auch die Videoidentifikation an, für die Sie eine Webcam und eine geeignete Software benötigen.

    Mit der Bewilligung Ihres Festgeld-Antrages bekommen Sie häufig auch ein Verrechnungskonto, das der Abwicklung des Festgeld-Zahlungverkehrs dient.

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    Ist Festgeld eine sichere Anlageform?

    Grundsätzlich ist Festgeld so sicher wie sein Name. Auf dem Festgeldkonto liegt Ihr Kapital deutlich sicherer als im Safe oder unter der Matratze, zudem wird das Geld auf dem Festgeldkonto zu einem garantierten Satz verzinst.

    Dieser Zinssatz ist aufgrund des historisch niedrigen Leitzinses der Europäischen Zentralbank (EZB) ebenfalls auf einem sehr niedrigen Niveau. In Anbetracht der Tatsache, dass Gelder im Safe oder auf dem Girokonto allerdings überhaupt nicht verzinst werden, können aber auch kleine Zinsgewinne als lukrativ erachtet werden. In jedem Fall ist die Verzinsung auch höher als bei einem klassischen Sparbuch.

    Vorsicht gilt allerdings bei Angeboten, bei denen Festgeld zu außergewöhnlich hohen Sätzen verzinst werden soll. Denn innerhalb der Eurozone richten alle Institute ihre Zinssätze für das Festgeld nach dem Leitzins der EZB aus, daher sind auch im EU-Ausland keine hohen Renditen zu erwarten.

    Dafür unterliegen alle Festgeld-Sparguthaben im Euroraum dem gesetzlichen Einlagensicherungsfonds: Auch bei einer Insolvenz der Bank ist Ihr Guthaben bis zu einer Höhe von 100.000 Euro gesichert. Für Institute aus Ländern, die außerhalb der Eurozone liegen, ist eine vergleichbare Einlagensicherung nicht immer gegeben.

    Bei Festgeldangeboten, die Sie über investmappe.de finden, ist die Einlagensicherung allerdings garantiert. Auch in dieser Hinsicht kann Festgeld also als sehr sichere Geldanlage bezeichnet werden.

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    Welche Laufzeiten bieten sich für das Festgeld an?

    Festgeld ist eine sichere, aber nicht sonderlich flexible Anlageform. Daher bietet es sich an, die Flexibilität selbst zu schaffen.
    Dies gelingt etwa, indem Sie Ihr Festgeld nur für 12 Monate anlegen. Anschließend haben Sie wieder freien Zugriff auf Ihr Geld und können sich zudem auch die Zinsen auszahlen lassen. Allerdings sind die Zinsen bei kürzeren Laufzeiten eher gering.
    Daher ist es generell zu empfehlen, einen auch mittelfristig verfügbaren Betrag über 36 Monate anzulegen. Hier ist die Verzinsung bereits interessanter als bei einjährigen Verträgen.
    Wenn Sie Ihr Geld mit noch längeren Laufzeiten anlegen möchten, so teilen Sie den Gesamtbetrag am besten in drei identisch große Beträge auf. Nun können Sie die einzelnen Beträge als Festgeld mit jährlich gestaffelten Laufzeiten investieren: Der erste Teilbetrag liegt dann für 12 Monate fest, der zweite für 24 und der dritte für 36 Monate. Somit können Sie jedes Jahr mit der Verfügbarkeit eines Teilbetrages Ihres fest angelegten Geldes kalkulieren und bleiben damit finanziell flexibel.
    Sofern Sie das freigewordene Geld im Moment der Auszahlung nicht benötigen, können Sie den Betrag dann erneut als Festgeld mit dreijähriger Laufzeit investieren und so bestmöglich von den Zinsen profitieren.

    Welche Details sollte man vor dem Abschluss eines Festgeldvertrages kennen?

    Informieren Sie sich vor der Entscheidung, einen Teil Ihres Geldes als Festgeld anzulegen, unbedingt über einige Details dieser Investitionsmöglichkeit. Hier sind einige wichtige Aspekte, die Sie kennen sollten.

    Mit diesem Fremdwort bezeichnen die Geldhäuser die Verlängerung der Laufzeit von Festgeld-Verträgen. Sofern beim Vertragsabschluss nichts anderes genannt ist und Sie einer Verlängerung nicht innerhalb einer festgelegten Frist widersprechen, wird Ihr Geld mit der ursprünglichen Laufzeit neu angelegt. Allerdings zu dem Zinssatz, der zum Zeitpunkt der Prolongation üblich ist. Dieser kann also sowohl höher als auch niedriger sein als beim ursprünglichen Vertragsabschluss.

    Nach diesen Punkten werden sie häufig beim Antrag auf ein Festgeldkonto gefragt. Der erste Punkt bezieht sich auf eine mögliche Steuerpflicht in den USA. Das US-Steuergesetz namens Foreign Account Tax Compliance Act (Fatca) soll Steuerflucht aus den USA verhindern, daher bieten Ihnen viele Banken bei US-Steuerpflicht kein Konto an. Als politisch exponierte Person (PeP) sind Sie laut Bundesfinanzaufsicht anfällig für Korruption, daher schauen die Geldhäuser hier ebenfalls genauer hin.

    Wenn Sie in Deutschland oder einem Land des Euro-Raumes steuerpflichtig sind, kümmert sich die Bank normalerweise um die Zahlung dieser Beträge. Dies gilt immer, wenn Sie Ihr Festgeld bei einer deutschen Bank oder der deutschen Niederlassung einer Bank aus dem Ausland angelegt haben. Um zu vermeiden, dass von Ihrem Festgeld Steuern abgeführt werden, bietet sich die Einsendung eines Freistellungauftrages an.

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